Scarlett Thomas – Troposphere
Deutscher Titel: Troposphere
Sprache: deutsch
Autor: Scarlett Thomas
Verlag: Rowohlt TB-V. Rnb.
ISBN-10: 3499246279
ISBN-13: 978-3499246272
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Preis: 9,95 €
Seitenanzahl: 576
Genre: Postmoderne, Philosophie, Roman

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Ariel Manto hat es nicht leicht: Sie ist pleite, ihre Wohnung ein Rattenloch – und die Quellenlage zu ihrer Dissertation über den viktorianischen Schriftsteller T. E. Lumas ist verheerend: Nicht nur heißt es, dass auf dessen Hauptwerk ein Fluch lastet, es ist auch so gut wie ausgeschlossen, dies zu verifizieren, denn alle Exemplare des Buches sind verschollen. So kann Ariel ihr Glück kaum fassen, als ihr eine Ausgabe von Lumas’ Opus magnum in die Hände fällt. Wie besessen vertieft sie sich in die aberwitzige Geschichte von Mr. Y, der durch die Einnahme eines Elixiers in eine andere Dimension, die Troposphäre, versetzt wird. Dort ist es möglich, durch die Gedanken anderer Menschen – und damit auch durch Zeit und Raum – zu reisen. Zynische Skeptikerin, die sie ist, glaubt Ariel weder an Flüche noch an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und landet tatsächlich in der Troposphäre. Doch diese Art des Reisens birgt ungeahnte Gefahren, denn nicht alle Wesen, die die Troposphäre durchwandern, sind Neuankömmlingen wohlgesinnt. Zum Glück steht Ariel ein treuer Gefährte zur Seite, denn bei der wilden Jagd durch alle Dimensionen geht es um nichts Geringeres als die Rettung der «realen» Welt …
Quelle: amazon
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Meine Meinung
Bin nicht sicher was ich von dem Buch halten soll. Zum einen hat es mich schon irgendwie gefesselt, da ich wissen wollte was der große Clou an der Geschichte sein soll. Leider ergab er sich mir nicht und ich stehe etwas im Dunklen.
Anfangs war ich sehr verwirrt, da man dauernd von naturwissenschaftlichen Aspekten bombardiert wird. Aber man kann sich in etwa hineindenken. Später nimmt die Geschichte einen sehr stark philosophischen Gang, dem ich oft nicht folgen konnte.
Was mich an diesem Buch aber am meisten gestört hat waren die vielen vulgären Ausdrücke, die für mich in so einer Art Roman nichts zu suchen haben. Sex und Gewalt kann in jeder Geschichte einen guten und aufregenden Zusatzeffekt haben. Aber wie diese hier schriftlich umgesetzt wurden, haben mich derart abgeschreckt und mich aus dem (eh nur leicht vorhandenen) Lesefluss gebracht. Wenn ich Literatur mit solchen sexuellen Beschreibungen haben will, dann kauf ich mir auch Material aus einem entsprechend anderen Genre.
Ich bin enttäuscht, obwohl sich die Grundidee dieses Buches durchaus sehen lassen kann.
