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Scarlett Thomas – Troposphere

15. August 2009

Deutscher Titel: Troposphere
Sprache: deutsch
Autor: Scarlett Thomas
Verlag: Rowohlt TB-V. Rnb.
ISBN-10: 3499246279
ISBN-13: 978-3499246272
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Preis: 9,95 €
Seitenanzahl: 576
Genre: Postmoderne, Philosophie, Roman


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Ariel Manto hat es nicht leicht: Sie ist pleite, ihre Wohnung ein Rattenloch – und die Quellenlage zu ihrer Dissertation über den viktorianischen Schriftsteller T. E. Lumas ist verheerend: Nicht nur heißt es, dass auf dessen Hauptwerk ein Fluch lastet, es ist auch so gut wie ausgeschlossen, dies zu verifizieren, denn alle Exemplare des Buches sind verschollen. So kann Ariel ihr Glück kaum fassen, als ihr eine Ausgabe von Lumas’ Opus magnum in die Hände fällt. Wie besessen vertieft sie sich in die aberwitzige Geschichte von Mr. Y, der durch die Einnahme eines Elixiers in eine andere Dimension, die Troposphäre, versetzt wird. Dort ist es möglich, durch die Gedanken anderer Menschen – und damit auch durch Zeit und Raum – zu reisen. Zynische Skeptikerin, die sie ist, glaubt Ariel weder an Flüche noch an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und landet tatsächlich in der Troposphäre. Doch diese Art des Reisens birgt ungeahnte Gefahren, denn nicht alle Wesen, die die Troposphäre durchwandern, sind Neuankömmlingen wohlgesinnt. Zum Glück steht Ariel ein treuer Gefährte zur Seite, denn bei der wilden Jagd durch alle Dimensionen geht es um nichts Geringeres als die Rettung der «realen» Welt …

Quelle: amazon

    Meine Meinung

Bin nicht sicher was ich von dem Buch halten soll. Zum einen hat es mich schon irgendwie gefesselt, da ich wissen wollte was der große Clou an der Geschichte sein soll. Leider ergab er sich mir nicht und ich stehe etwas im Dunklen.
Anfangs war ich sehr verwirrt, da man dauernd von naturwissenschaftlichen Aspekten bombardiert wird. Aber man kann sich in etwa hineindenken. Später nimmt die Geschichte einen sehr stark philosophischen Gang, dem ich oft nicht folgen konnte.

Was mich an diesem Buch aber am meisten gestört hat waren die vielen vulgären Ausdrücke, die für mich in so einer Art Roman nichts zu suchen haben. Sex und Gewalt kann in jeder Geschichte einen guten und aufregenden Zusatzeffekt haben. Aber wie diese hier schriftlich umgesetzt wurden, haben mich derart abgeschreckt und mich aus dem (eh nur leicht vorhandenen) Lesefluss gebracht. Wenn ich Literatur mit solchen sexuellen Beschreibungen haben will, dann kauf ich mir auch Material aus einem entsprechend anderen Genre.

Ich bin enttäuscht, obwohl sich die Grundidee dieses Buches durchaus sehen lassen kann.

2sterne

Hildegunde Latsch – Cornelia Funke, Spionin der Kinder

5. März 2009

Deutscher Titel: Cornelia Funke – Spionin der Kinder
Sprache: deutsch
Autor: Hildegunde Latsch
Verlag: Dressler
ISBN-10: 3791529005
ISBN-13: 978-3791529004
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Preis: 14,90 €
Seitenanzahl: 192
Genre: Biografie, Sachbuch für Jugendliche


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“Aus der Zauberwerkstatt: Leben und Werk von Cornelia Funke. Wer ist Cornelia Funke, diese Schriftstellerin, die mit ihren Büchern weltweit Erfolge feiert? Wie lebt und arbeitet sie, wie schreibt sie und woher kommen ihre Figuren? Die Lingustin und Theaterpädagogin Hildegunde Latsch, eine Vertraute von Cornelia Funke, nimmt die Leser mit auf eine private Reise in das Leben und Werk der Autorin und Illustratorin, stellt ihre wichtigsten Bücher vor, ihre Familie, ihren Werdegang und vieles, vieles mehr. Mit privaten Fotos, Infokästen und Illustrationen – eine Fundgrube für Funke-Fans, für Pädagogen und alle, die sich für Kinderliteratur interessieren! Die erste Funke-Werkbiografie – kurzweilig erzählt, spannend für Kinder und Erwachsene. Mit Illustrationen und vielen bislang unveröffentlichten Fotos.”
Quelle: amazon

Ich hatte mich sehr auf diese Biografie gefreut, aber leider hat sie meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Cornelia Funkes Leben von der Kindheit in ihrer Heimatstadt Dorsten, über ihr Leben in Hamburg bis hin zum Umzug nach Los Angeles ist interessant geschildert, mit vielen Randbemerkungen, Hintergrundinfos und Fotos. Es wird darauf eingegangen wie sie mit dem Schreiben angefangen hat, welche Bücher sie bisher geschrieben hat, welche Rolle Bücher in ihrem Leben spielen und wie sie sich inspirieren lässt.
Der mittlere (und ausführlichste) Teil , “Cornelias Ideenwerkstatt” hat mich leider am meisten enttäuscht. Hier werden viele ihrer bisher veröffentlichten Bücher kurz vorgestellt, teilweise wird ergänzt woher die Ideen dafür stammen. Leider wird an dieser Stelle oft auf das Ende des jeweiligen Buches eingegangen, was einem Infos bietet, die man am liebsten gar nicht wissen will, wenn man noch nicht alle Bücher von Cornelia Funke kennt. Einzelne Charaktere aus ihren Geschichten werden ebenfalls genannt und erläutert.
Man merkt, dass die Autorin der Biografie sehr in die Tintenwelt vernarrt ist, weshalb die Trilogie auch viel genauer unter Augenschein genommen wird. Wer die Bücher kennt und auch mal das ein oder andere Interview mit Cornelia Funke gelesen hat, wird hier leider nicht viel Neues finden.
Zum Schluss gibt es noch die Rubrik “Cornelias Themen” wo wir eine Auflistung von A-Z finden, was man aus Cornelias Geschichten dort zuordnen könnte mit einer kleinen Erläuterung. A wie Abenteuer, B wie Bücher, C wie Capricorn, D wie Dunkelheit und so weiter.

Ein nettes Buch um Einzelheiten aus Cornelia Funkes Vergangenheit zu erfahren. Wer allerdings ihre Bücher kennt, wird leider nicht viel an neuen Infos bekommen, da ein Großteil einfach nur eine Zusammenfassung mit kleinen Charakter-Infos ist.

2sterne

Bernhard Hennen – Elfenlied

3. März 2009

Deutscher Titel: Elfenlied
Sprache: deutsch
Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-10: 3453524225
ISBN-13: 978-3453524224
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Preis: 9,95 €
Seitenanzahl: 320
Genre: Fantasy


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Elfenlied ist eine Ergänzung zu der Elfen-Trilogie (Die Elfen, Elfenwinter & Elfenlicht). Ohne diese Romane zu kennen, wird man einiges von dem Inhalt nicht verstehen. Es wird die Geschichte der Lutin Ganda erzählt, die uns als Gefährtin von dem Elfen Ollowain aus dem Roman Elfenlicht bekannt ist. In diesem Buch wird ihre schicksalshafte Geschichte erzählt, die sie auf der Flucht, gefangen in einer Höhle niederschrieb.
Desweiteren findet man in dem Buch Fotos von Charakteren aus der Elfen-Trilogie, wie zum Beispiel Alfadas, Emerelle oder auch Ollowain. Diese Fotos geben einen kleinen Vorgeschmack auf den im Herbst 2009 erscheinenden Bildband zu den Elfen Romanen.
Ein weiterer Teil des Buch, der sich über gut 100 Seiten erstreckt ist “Mondblütes lyrisches Leben”. Dieser Teil besteht aus Gedichten von der Blütenfee Mondblüte, Gandas bester Freundin.
Im Anschluss wird die “Chronologie Albenmarks und der Menschenwelt” in einer Zeitleiste aufgeführt. Sehr hilfreich, da man bei manchen Ereignissen durchaus grübelt und sich fragt, wann es doch gleich stattgefunden hat, und die wichtigsten Abschnitte so sehr kompakt dargestellt sind.

Als großer Bernhard Hennen Fan musste ich dieses Buch natürlich auch lesen. Ich hatte vorher bereits einige Rezensionen gelesen und war deswegen schon “vorgewarnt”, was mich hier erwarten würde.

Gandas Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie nicht von tiefgehenderen Details geschmückt ist. Aber das macht es auf eine Art auch “authentischer”. Es ist interessant Hintergrundwissen über sie und einige andere Charaktere zu erfahren.
Die Bilder sind ein nettes Extra, aber da ich mir meine Vorstellung der Charaktere bereits im Kopf zurechtgelegt habe, ist es für mich nicht von Nutzen gewesen. Den bevorstehenden Bildband werde ich mir sehr wahrscheinlich auch nicht zulegen.
Die Gedichte habe ich nur überflogen. Anfangs war es noch interessant, aber schon nach einigen Gedichte ist mir die Lust daran vergangen. Mag daran liegen, dass ich es nicht so mit Lyrik habe.
Durchaus interessant ist die Zeitleiste, die mir neben Gandas Geschichte am besten gefallen hat. So kann man sich noch einmal die Geschehnisse der Trilogie in Erinnerung rufen.
Mir hätten Gandas Geschichte und die Zeitleiste ausgereicht. Dieser Part hat mir sehr gut gefallen und als Ergänzung ist es wirklich gelungen. Bei der Lyrik kann man drüberblättern oder sie ganz beiseite legen. Wer es mag, soll es lesen. Das ist Geschmackssache. Mein Fall war es leider nicht. Das Buch ist für Fans absolut lesenswert (auch wenn es sich für manche nur auf die eine Hälfte des Buches beziehen wird)!

4sterne1

Markus Zusak – Die Bücherdiebin

27. Februar 2009

Originaltitel: The Book Thief
Deutscher Titel: Die Bücherdiebin
Sprache: deutsch
Autor: Markus Zusak
Verlag: Blanvalet
ISBN-10: 3764502843
ISBN-13: 978-3764502843
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Preis: 19,95 €
Seitenanzahl: 592
Genre: Belletristik


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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche — vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.
Quelle: amazon

Ich habe nach 70 Seiten aufgegeben. Aber sowas passiert, wenn man sich von Bestsellerlisten blenden lässt und sich nicht ausreichend über den Inhalt informiert und sich etwas ganz anderes unter einem Buch vorstellt.
Ich kann einfach nichts mit Erzählungen anfangen, die in dieser Zeit spielen. 2. Weltkrieg, Hitler, Judenverfolgung… Nazideutschland halt. Ich weiß, dass es ein wichtiger, wenn auch grausamer Teil der deutschen Geschichte ist, aber mich langweilen solche Erzählungen. Ich kann einfach nichts dafür.
Ich bezweifle nicht, dass es ein gutes Buch ist, auf Grund der vielen positiven Rezensionen, aber meinen persönlichen Geschmack trifft es nun mal nicht.

1stern

Sophie Kinsella – Die Schnäppchenjägerin

27. Februar 2009

Originaltitel: Confessions of a Shopaholic
Deutscher Titel: Die Schnäppchenjägerin
Sprache: deutsch
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
ISBN-10: 3442452864
ISBN-13: 978-3442452866
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Preis: 8,95 €
Seitenanzahl: 415
Genre: Frauenroman, Unterhaltungsliteratur


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Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss…
Quelle: amazon

Teilweise kann sich sicher jede Frau ein wenig in Rebecca wieder erkennen. Ihr Job langweilt sie, in der Liebe läuft es auch nicht so ganz wie sie es gern hätte, und an ihren Kontostand denkt sie erst gar nicht, wenn sie auf Shopping-Tour geht. Wenn man etwas sieht und sich total in dieses Shirt, die Schuhe, die Vase, das Accessoire verliebt, dann muss man es einfach haben. Egal um welchen Preis. Und sobald Rabatt-Schilder blinken schlägt man oft genug zu und denkt sich später “Eigentlich brauch ich das ja gar nicht, aber es war einfach so günstig.”

Wenn sich die Geschichte um Rebeccas Job, Shopping und ihre Schulden dreht ist es amüsant, aber eben für meinen Geschmack nicht weltbewegend. Die Szenen in denen ihr Kollege Luke Brandon mitspielt haben mir schon mehr zugesagt, da diese nicht ganz so zugespitzt und übertrieben sind, und ich diesen Charakter sehr liebgewonnen habe.
Alles in allem ein nettes, amüsantes, aber teilweise auch etwas langatmiges Buch, das mir wohl in seinen Einzelheiten nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Folgeromane werde ich dennoch lesen. Zum abschalten und berieseln lassen scheint diese Buchreihe bestens geeignet zu sein.

3sterne

Joanne K. Rowling – The Tales of Beedle the Bard / Die Märchen von Beedle dem Barden

27. Februar 2009

Originaltitel: The Tales of Beedle the Bard
Deutscher Titel: Die Märchen von Beedle dem Barden
Sprache: englisch / deutsch
Autor: Joanne K. Rowling
Verlag: Children’s High Level Group (Original) / Carlsen (Deutsch)
ISBN-10: 0747599874 / 3551599998 (Deutsch)
ISBN-13: 978-0747599876 / 978-3551599995 (Deutsch)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008 / Dezember 2008
Preis: 9,50 € / 12,90 €
Seitenanzahl: 128 / 128
Genre: Kinder- & Jugendbücher, Fantasy, Märchen

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An die Harry Potter Reihe kommt dieses Buch natürlich nicht ran, aber das sollte einem von Anfang an klar gewesen sein, dass es sich hierbei nicht um einen Folgeroman handelt. Als kleines Extra um noch etwas mehr aus der Zauberer-Welt zu erfahren finde ich dieses Buch sehr gelungen.
Es werden fünf Märchen erzählt, die die Hexen und Zauberer ihren Kindern vorlesen, so wie uns Muggeln zum Beispiel Grimms Märchen vorgelesen wurden.
Ich habe sowohl die englische Originalausgabe als auch die deutsche Übersetzung gelesen.

In diesen Märchen mit lustigen Titeln wie “Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf” oder “Der Zauberer und der hüpfende Topf” steckt viel Wahrheit und sie sind durchaus lehrreich. Nach jedem der Märchen findet man noch einen ausführlichen Kommentar von Albus Dumbledore, der teilweise länger als das Märchen selbst ist. Es ist nett, aber auf Dauer auch etwas langweilig. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn man Dumbledores Anmerkungen weggelassen hätte und dafür lieber noch ein oder zwei Märchen mehr gebracht hätte, denn die Märchen sind wirklich sehr schön zu lesen.

Ich würde mich über mehr Märchen dieser Art freuen, aber dann bitte zu einem angemessenerem Preis. Die Seiten sind mit einer sehr großen Schrift bedruckt und man kommt schneller an die letzte Seite als es einem lieb ist. Aber da die kompletten Einnahmen für einen guten Zweck sind, kann man selbst da noch mal ein Auge zudrücken.
Die Aufmachung des Buches ist toll und macht einiges wieder gut. Bei der deutschen Ausgabe gibt es zusätzlich noch einen Schutzumschlag, aber wenn man diesen entfernt hat man das wunderschöne Cover der Originalausgabe, nur eben in deutscher Sprache.
Die Kapitel sind mit sehr schönen Bilder ausgeschmückt, die Frau Rowling selbst gezeichnet hat. Vielleicht sollte man auch noch anmerken, dass der komplette Inhalt mit dunkelblauer anstatt schwarzer Tinte gedruckt ist, was wiederrum sehr gut zum Einband passt.

Für Harry Potter Fans ist dieses Buch ein absolutes Muss um die Buchreihe noch zu ergänzen. Nicht ganz so treuen Anhängern würde ich empfehlen sich das Buch nur auszuleihen.

4sterne1

Kerstin Gier – Rubinrot

27. Februar 2009

Originaltitel: Rubinrot
Sprache: deutsch
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
ISBN-10: 3401063340
ISBN-13: 978-3401063348
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Preis: 14,95 €
Seitenanzahl: 352
Genre: Kinder- & Jugendbücher, Fantasy


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Normalerweise kennen wir Kerstin Gier durch ihre lustigen Frauenromane. Ihr neustes Buch passt allerdings so gar nicht in diese Sparte, sondern zählt zu den Jugendbüchern und modernen Fantasy-Märchen. Allerdings steht dieses Buch ihren Vorgängern in Nichts nach.

Schon allein optisch macht es sehr viel her. Ich konnte das Buch anfangs gar nicht aufschlagen, da mich das Cover so sehr in seinen Bann gezogen hat. Es sieht wunderschön aus und man könnte ewig drüber streicheln. Drüber streicheln? Ja, so was machen Buchliebhaber ;) Die schwarzen Scherenschnitte sind aus so einem lackähnlichem, glatten Material das sich von dem normalen Papier abhebt. Ich bin schon sehr gespannt was die beiden weiteren Teile dieser Trilogie optisch so hergeben werden. Abgesehen vom hübschen Cover ist der Inhalt aber ebfenfalls sehr gelungen.

Gwendolyn lebt mit ihrer Familie in London ein ganz normales Leben. Bei ihrer Cousine Charlotte ist es nicht ganz so normal. Sie ist diejenige, die in ihrer Familie ein Zeitreise-Gen geerbt hat und seit ihrer jüngsten Kindheit auf die Zeitreisen vorbereitet und ausgebildet wird. Nun ja, jedenfalls glaubte man, dass Charlotte die “Auserwählte” sei. Als dann jedoch Gwendolyn völlig unvorbereitet in der Zeit springt, bricht in der Familie ein Kampf über Neid und Missgunst aus. Für Gwendoyln ändert sich alles. Sie ist nun diejenige die mit Gideon, ein junger Mann der ebenfalls in der Zeit springen kann, für einen geheimen Bund eine Aufgabe lösen soll.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und auch der unverwechselbare Humor von Kerstin Gier kommt auch hier nicht zu kurz. Es ist lustig, spannend, mitreißend, süß, bezaubernd, fantasievoll und einfach nur schön.
Wer Kerstin Gier mag oder Geschichten im Stil von Cornelia Funkes Tintenwelt, wird diesen Roman lieben. Absolut lesenswert!

5sterne

Huhu zusammen

27. Februar 2009

Dank Nina bin ich nun auch hier bei wordpress gelandet und möchte meine Rezensionen ein wenig unter die Leute bringen.
Ich tu mich zwar noch etwas schwer mit der Bedienung hier auf der Seite, aber das krieg ich mit der Zeit schon noch raus.
In diesem Sinne, frohes lesen :)

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